Bericht Jahreshauptversammlung 2026

19. Januar 2026

Rückblick auf arbeitsreiches Vereins- und Einsatzjahr
Eichenbühler Wehr gut ausgebildet für Einsätze

Eichenbühl. Auf ein erneut arbeitsreiches und zeitintensives Vereinsjahr konnte Jürgen Rauscher, Vorsitzender des Feuerwehrvereines der Eichenbühler Feuerwehr bei der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Besonders erwähnte er das Fest zum Bergrennen, bei dem von den Mitgliedern 440 Arbeitsstunden eingebracht wurden.

Erfreut war er auch über den gestiegenen Stand von 229 Vereinsmitgliedern und der sehr aktiven Jugendarbeit bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Für den Vorstand sei es, wie in anderen Vereinen auch, immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Es werde schwieriger die Mitglieder zu motivieren an den Übungen sowie den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. „Hier versuchen wir von der Vorstandschaft dagegen zu steuern, was teilweise ein schwieriges Unterfangen ist“, betonte er. Feuerwehr sei mehr als nur Dienst nach Plan um im Notfall schnell und professionell Hilfe zu leisten. Dieses Engagement verdiene besonderen Respekt und Anerkennung. „Wenn andere feiern stehen wir bereit, wenn Sekunden zählen handeln wir gemeinsam in diesem Ehrenamt“ betonte Rauscher den Anspruch der Wehr

Kommandant Udo Neuberger berichtete von 33 Alarmierungen mit 800Einsatzstunden,  ein leichter Rückgang zum Vorjahr. Sie verteilten sich auf jeweils zwei Brände und Sicherheitswachen, sieben sonstige Einsätze und 22 Technische Hilfeleistungen. Viel los war in der Zeit rund um das Bergrennen mit gleich acht Einsätzen. Erfreulich sei das verfügbare Personal mit derzeit 62 aktiven Wehrleuten, darunter vier Frauen und 30 Atemschutzgeräteträgern. Sehr umfangreich war der Bereich Aus- und Weiterbildung. Neben den zwölf geplanten Übungen wurden noch etliche Termine mit Schulungen, Unterweisungen und eine Leistungsprüfung in Bürgstadt absolviert. Insgesamt 25 Termine mit 401 Teilnehmern, so die Bilanz von Neuberger.

Schriftführer Christof Dick ergänzte den Rückblick mit Eindrücken aus dem Vereinsjahr wie Maibaumfest und Winterwanderung. Highlight sei das Bergrennen mit Zeltauf- und Abbau, Standbetrieb und Absicherung gewesen. Der Feuerwehrausflug ins Aartal habe bei allen Teilnehmern einen nachdenklichen Eindruck hinterlassen. Erfreulich war auch der sportliche Bereich beim Vereinsschießen mit erneut vielen Teilnehmern und Siegen der Herren- und Damenmannschaft und dem 3. Platz für die Jugend.

In den Grußworten lobte Bürgermeister Günther Winkler die Wehr als eine Familie die zusammenhält. Die Gemeinde versuche allen Wehren gerecht zu werden, was in Anbetracht der Haushaltslage und der anstehenden Investitionen nicht einfach wäre. In den sechs Ortsteilwehren leisten derzeit 197 Aktive (+14) ihre ehrenamtlichen Dienst an der Gemeinschaft.

Kreisbrandmeister Martin Ullrich (Stadtprozelten) überbrachte die Grußworte der Inspektion und gratulierte zu der einsatzkräftigen und gut ausgebildeten Wehr als schlagkräftige Truppe. Positiv aufgefallen sei die regelmäßige Teilnahme an Leistungsprüfungen und die gute Jugendarbeit, lobte er.

Mit dem symbolischen Handschlag wurden abschließend Nadine Miltenberger, Frank Kretschmar, Christian Heiter und Norman Hoffmann neu in die aktive Wehr aufgenommen.

Ereignisreiches Jahr beim Eichenbühler Feuerwehrnachwuchs Kinder- und Jugendfeuerwehr aktiv und Erfolgreich Eichenbühl. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eichenbühl konnten bei der Kinderfeuerwehr und auch bei der mit anderen Ortsteilwehren gemeinsam betreuten Jugendfeuerwehr die Betreuer über ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr berichten. Der von Nadine Miltenberger verlesene Jahresbericht der Kinderwartin Melina Bauersachs der Kinderfeuerwehr Eichenbühl zeigte ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr mit 18 Gruppenstunden im 14-tägigen Rhythmus. Die Kinderfeuerwehr besteht auch weiterhin aus 13 Kindern, darunter acht Mädchen und fünf Jungen, die mit großer Begeisterung, Neugier und Teamgeist dabei waren. Hier wurden feuerwehrspezifische Themen wurden altersgerecht und spielerisch nähergebracht. Dabei konnten sie beim „HLFMemory“ die Ausrüstung eines Einsatzfahrzeuges kennen oder durften eine Wärmebildkamera genauer unter die Lupe nehmen. Die Hydrantensuche sorgte für spannende Entdeckungstouren und förderte gleichzeitig die Orientierung im Ortsgebiet. Ein besonderes Highlight sei das Basteln von Atemschutzgeräten gewesen, die anschließend in einem spielerischen Parcours zum Einsatz kamen. Wasserspiele sorgten im Sommer Abkühlung, Spaß und strahlende Gesichter. Ein besonderer Meilenstein war das Leistungsabzeichen „Kinderflämmchen Stufe 1“, das alle Kinder im Team erfolgreich absolvierten. Hierauf sei man sehr stolz, denn es zeige nicht nur das erlernte Wissen, sondern auch den Zusammenhalt der Kinder. Aktiv war die Kinderfeuerwehr auch beim Markttag mit der Jugendfeuerwehr und dem Verkauf von Hotdogs. Einen besonderen richtete Bauernsachs an den Feuerwehrverein, der durch das Versteigern des Maibaumes
zugunsten der Kinderfeuerwehr einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Jugendarbeit habe.

Der Jahresrückblick von Jugendwart David Miltenberger, verlesen von Katharina Jungkunz listete 22 Übungen mit erfreulich reger Teilnahme sowohl aus Eichenbühl direkt, als auch aus den Ortsteilen Riedern, Pfolbach, Heppdiel und Windischbuchen. Die Zusammenarbeit mit den Ortsteilen klappe hier weiterhin sehr gut. Miltenberger dankte dabei ausdrücklich für die Unterstützung aller Betreuer und Jugendwarte der Ortsteile. Bei den gewünschten Berufsfeuerwehrtage im Juli stachen besonders der Besuch der neuen Miltenberger Drehleiter und die Vermisstensuche, bei der Pfarrer Artur Fröhlich am Wengertsberg gefunden wurde. Neben dem Stand am Markttag folgte die Unterstützug bei der Parkplatzeinweisung am Bergrennen. Das MTA – Basismodul (der frühere Grundlehrgang) mit über 20 Theorie- und Praxiseinheiten im September wurde von der Eichenbühler Wehr von drei Teilnehmern erfolgreich besucht.Den Jahresabschluss bildete diesmal eine Nachtwanderung von Riedern nach Pfohlbach und anschließendem Pizzaessen. Finanziell besonders sei eine Spende über 1000 Euro einer Eichenbühler Familie gewesen, die neben den selbst generierten Einnahmen auch in Zukunft ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Eichenbühl sicherstellen kann.