Mehr Sicherheit für unser Feuerwehrgerätehaus
Kurz vor Jahresende konnten wir unsere „abgelaufenen“ Rauchmelder im Feuerwehrhaus durch neue, funkvernetzte Rauchmelder ersetzen.
Leider kommt es auch bei den Feuerwehren selbst immer wieder zu Bränden, teilweise mit Schäden in Millionenhöhe. Die Ursache liegt dabei häufig in den immer mehr in Feuerwehrfahrzeugen verbauten Elektronik- und Akkuladegeräten aber auch in der Haustechnik selbst.
Zum Schutz der Fahrzeuge und Sachwerte im Feuerwehrhaus und nicht zuletzt zum Schutz der Personen, die sich im Gebäude aufhalten, wurden jetzt insgesamt mehr als
50 Rauchmelder, teils in den Fahrzeugen, sowie zusätzliche Druckknopfmelder verbaut
und miteinander vernetzt. Mögliche Brände werden so frühzeitig erkannt und über eine
Mobil-App an alle Gruppenführer weitergegeben. Somit ist immer gesichert, dass Personal erreichbar ist und die Räumlichkeiten kontrolliert werden. Im Bedarfsfall können dann über die Leitstelle zusätzliche Einsatzmittel und Einsatzkräfte alarmiert werden.
Die Anlage wurde in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma projektiert und beschafft. Montage und Programmierung übernahmen wir in zahlreichen Arbeitsstunden selbst und leisteten damit erneut einen Beitrag zur Entlastung der Gemeindekasse.
Übrigens: Auch Heimrauchmelder haben ein Ablaufdatum, unabhängig von den darin
eingebauten Akkus oder Batterien. Meist liegt die vom Hersteller angegebene
Lebensdauer, in der die eingesetzte Elektronik Rauch sicher erkennt, bei 10 Jahren. Die
Geräte sollten daher regelmäßig getestet und bei Bedarf ersetzt werden.
